Tiergestützte Intervention
Natur und Mensch gehören seit jeher zusammen, denn schon genetisch bedingt fühlen wir uns der Natur verbunden.
Der Einsatz von Tieren in den unterschiedlichen sozialen Arbeitsfeldern und die Wirkung dessen ist heute in vielen Studien bewiesen. Ihre positive, heilsame und fördernde Wirkung auf den Menschen ist belegt. Ebenso wie der gesundheitliche Aspekt, denn Kinder, die früh im regelmäßigen Kontakt zu Tieren stehen, haben ein stärkeres Immunsystem und entwickeln weniger Allergene. Bei Menschen jeden Alters werden Ängste abgebaut: Die Tiere haben eine antidepressive Wirkung und steigern das allgemeine Wohlbefinden.
Wissenschaftliche Grundlagen, auf denen die Tiergestützte Pädagogik basiert:
* Bindungs - Theorien
* Du - Evidenz
* Biophilie Hypothese
* Spiegelneuronen
* Kommunikationsmodelle
Wichtig zu wissen
Hygieneaspekte:
* Die richtige Hygiene ist unerlässlich um Krankheiten oder Ähnlichem vorzubeugen.
Für unsere Arbeit ist als erstes das vorhandene Hygienekonzept der Einrichtung entscheidend. Dieses wird durch einen Hygienerahmenplan, gezielt für die tiergestützte Arbeit, ergänzt und aufeinander abgestimmt.
Tiergesundheit:
* Die Hunde bekommen halbjährlich ein aktuelles Gesundheitszeugnis ausgestellt
* Um Stress/Überforderung vorzubeugen und somit die Gesundheit der Hunde und deren Spaß an der Arbeit zu erhalten, werden die Hunde maximal dreimal in der Woche eingesetzt. Auch die Dauer des Einsatzes wird in passive und aktive Zeit des Hundes unterteilt.
Dokumentationswesen:
* Zur Sicherstellung unserer Arbeit, Erkennen von Verhaltensveränderungen oder von Stresssituation wird jeder Einsatz dokumentiert.
Anamnese:
* Um für dich und deine Einrichtung den passenden Einsatz zu planen ist ein vorheriges Gespräch über Ziele, Wünsche, Förderschwerpunkte und Bedenken unabdingbar.